Tier Lexikon - Smaragdeidechse
   
  Home
  Afrikanische Eierschlange
  Auerhahn
  Axolotl
  Äskulapnatter
  Bartagame
  Baumhöhlenlaubfrosch
  Beo
  Bienenfresser
  Brillenkaiman
  Boa
  Chamäleon
  Dornschwanzagame
  Falke
  Felsen - Klapperschlange
  Feuersalamander
  Flamingo
  Frosch
  Gans, Haus- Graugans
  Gänsegeier
  Gelbbrust-Ara
  Indische Laufente
  Kragenechse
  Krallenfrosch
  Kreuzotter
  Krokodiele
  Krokoditeju
  Kornnatter
  Königsnatter
  Königspython
  Krustenechse
  Leguan
  Mönchsgeier
  Nilwaran
  Pantherschildkröte
  Papua - Weichschildkröte
  Regenbogen Boa
  Pfeilgiftfrosch
  Ringelnatter
  Rotaugenlaubfrosch
  Schleiereule
  Schnee-Eule
  Schmuckschildkröte
  Seeadler
  Seychellen-Riesenschildkröte
  Smaragdeidechse
  Stachelschwanzwaran
  Stirnlappenbasilisk
  Stockente
  Strahlenschildkröte
  Steinadler
  Teichmolch
  Tokee
  Tomatenfrosch
  Tropfenschildkröte
  Unke
  Wechselkröte
  Wickelschwanz - Skink
  Wüstenbussard
  Zwergdommel
  Forum
  Umfragen
  Karte
  noch mehr Bilder
"
Smaragdeidechse (Bild: SWR)

Smaragdeidechse


Lacerta viridis

Weil die Kehlen der Männchen zur Paarungszeit türkisfarben leuchten wie ein Smaragd-Edelstein, werden diese Eidechsen Smaragdeidechsen genannt.
Aussehen
Kopf einer Smaragdeidechse (Bild: SWR)
Smaragdeidechsen gehören zu den Kriechtieren und sind die größten Eidechsen in Mitteleuropa.

Sie werden bis zu 40 Zentimeter lang, allerdings misst allein der Schwanz etwa 26 Zentimeter. Sie sind gelbgrün bis blaugrün gefärbt, der Bauch ist hell gelblich bis grünlich.

Auf dem Rücken haben sie manchmal kleine dunkle Punkte, die bei den Weibchen zu dunklen Reihen entlang hell-gelber oder blass-grüner Linien angeordnet sind. Zur Paarungszeit fallen ganz besonders die Männchen durch ihre Schönheit auf: Dann nämlich leuchtet ihre Kehle smaragd- oder türkisgrün. Junge Smaragdeidechsen sind zunächst einfarbig bräunlich; mit etwa zwei Jahren tragen sie dann ihr so genanntes Jugendkleid mit großen dunklen Flecken. Erst nach und nach nehmen sie die typische grün-blaue Färbung der erwachsenen Tiere an.
Heimat
Heimat der Smaragdeidechse (Bild: SWR)
Smaragdeidechsen leben von Südeuropa bis Kleinasien.

In Mitteleuropa kommen sie nur im Süden und im Westen vor, in den übrigen Gegenden Mitteleuropas nur an wenigen, vereinzelten Stellen, an denen das Klima etwas wärmer ist.


Dazu gehört der Mittelrhein, der Kaiserstuhl ganz im Südwesten Deutschlands und die Donau bei Passau.
Lebensraum
Lebensraum der Smaragdeidechse (Bild: SWR)
Smaragdeidechsen lieben warme Lebensräume, deren Boden dicht mit Pflanzen bedeckt ist - besonders mögen sie Plätze mit Brombeer-Gestrüpp.

Dort finden sie Schutz vor Feinden, die Luftfeuchtigkeit ist hoch und es ist warm genug. Das ist wichtig, denn ihre Körpertemperatur hängt von der Temperatur der Umgebung ab.

Smaragdeidechsen leben oft an Böschungen, auf trockenen Wiesen, am Rande von Weinbergen und in alten Obstgärten.
Rassen und Arten
Smaragdeidechse von oben (Bild: SWR)
Smaragdeidechsen werden manchmal mit den grün gefärbten Männchen der nah verwandten Zauneidechsen verwechselt.

Erst seit 1991 ist bewiesen, dass die von Nordspanien über Frankreich bis Italien lebenden Smaragdeidechsen eine eigene Art sind:

Sie werden seitdem Westliche Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) genannt. Sie sind ein bisschen größer als die normalen Smaragdeidechsen, sind etwas intensiver gefärbt und haben an der Körperoberseite dunkle Punkte. Im westlichen Mittelmeerraum lebt noch eine dritte Art: Die Riesen-Smaragdeidechse (Lacerta trilineata). Und im Westen Spaniens und in Portugal kommt eine bis zu 35 Zentimeter lange Smaragdeidechse vor, die nach ihrem Entdecker - einem Herrn Schreiber - benannt wurde: Schreibers Smaragdeidechse (Lacerta schreiberi).
Lebenserwartung
In Gefangenschaft gehaltene Smaragdeidechsen werden höchstens zehn Jahre alt.
Alltag
Eidechse auf einem Stein (Bild: SWR)
Smaragdeidechsen sind nur selten zu beobachten: Erstens sind sie bei uns sehr selten, und zweitens sind sie sehr scheu und fliehen sofort, wenn sie hören, dass sich Feinde oder Menschen nähern.

Smaragdeidechsen leben in Revieren, die sie gegen Artgenossen verteidigen.
fauchende Smaragdeidechse (Bild: SWR)
Dabei benehmen sie sich wie kleine urzeitliche Drachen:

Mit erhobenem Vorderkörper und gesenktem Kopf gehen die beiden Gegner mit ruckartigen Schritten aufeinander zu und schlagen dabei seitlich mit dem Schwanz.


Aber sie drohen sich nicht nur und versuchen den Gegner einzuschüchtern, sondern beißen sich gegenseitig so stark in den Hinterkopf, dass sie sich ernsthaft verletzen. Schließlich ergreift das schwächere Tier die Flucht. Manchmal zeigt ein unterlegenes Tier der stärkeren Eidechse, dass es sich freiwillig ergibt: Dazu tritt es auf der Stelle von einem Vorderbein auf das andere. Dieses Verhalten wird "Treteln" genannt. Die stärkere Eidechse hört dann auf zu beißen, da sie weiß, dass die andere aufgibt.

Wenn Smaragdeidechsen von Feinden wie Mardern oder Greifvögeln am Schwanz gepackt werden, können sie dennoch oft überleben: Sie werfen ihren Schwanz ab. Und weil sich der Schwanz noch bis zu 20 Minuten bewegen kann, wird der Angreifer meist von der Eidechse abgelenkt, bleibt mit dem Schwanzende zurück und die Eidechse kann fliehen. Das ist möglich, weil die Schwanzwirbel von Natur aus Bruchstellen haben. Zieht die Eidechse an diesen Stellen ihre Muskeln kurz und kräftig zusammen, wird der Schwanz an der Bruchstelle abgeworfen und wächst später wieder nach. Allerdings hat dieser nachgewachsene Schwanz dann keine richtigen Wirbel aus Knochen, sondern nur einen Knorpelstab als Stütze.
Freunde und Feinde
Lebensraum (Bild: SWR)
Kleine Raubtiere wie Marder oder Wiesel sowie Greifvögel sind die größten Feinde der Smaragdeidechsen.

Vom Menschen werden sie zwar nicht direkt bedroht, aber ihre Lebensräume sind in Gefahr. Außerdem können Schädlings-Bekämpfungsmittel aus der Landwirtschaft für Eidechsen giftig sein.
Nachwuchs
Eidechseneier (Bild: SWR)
Die Paarungszeit der Smaragdeidechsen beginnt Ende April und dauert bis in den Mai hinein. Dabei geht es etwas ruppig zu:

Das Männchen verbeißt sich in die Flanke des Weibchens und schiebt dann seine Körperöffnung - die so genannte Kloake - unter die des Weibchens.

Mit einem Hinterbein klammert es sich über der Schwanzwurzel des Weibchens fest. Etwa vier Wochen später, zwischen Mai und Juni, legt das Weibchen nachts etwa elf weiße, weichschalige Eier in kleinen, selbst gegrabenen Höhlen ab - und zwar an Stellen, die nicht von Pflanzen bedeckt sind. Das ist wichtig, weil solche Plätze tagsüber von der Sonne beschienen werden, so dass sie schön warm sind und sich die Eier im Boden gut entwickeln können.
Eidechse schlüpft aus einem Ei (Bild: SWR)
Wie lange es dauert, bis dann die jungen Eidechsen schlüpfen, hängt von der Temperatur ab:

In wärmeren Regionen vergehen nur etwa 50 Tage, in kühleren bis zu 90 Tage, bis der Eidechsen-Nachwuchs aus den Eiern schlüpft.



Die kleinen Smaragdeidechsen sind gleich nach dem Schlüpfen selbstständig und kommen ohne die Hilfe ihrer Eltern zurecht.
Ernährung
Smaragdeidechse in einer Höhle (Bild: SWR)
Smaragdeidechsen fressen vor allem Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken, aber auch junge Eidechsen, kleine Nagetiere und sogar junge Schlangen.

Manchmal naschen sie auch Früchte.






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Sonic86, 27.03.2017 um 13:44 (UTC):
Hat die Smaragdeidechse Verwandte ?

Kommentar von unbekannt, 01.05.2016 um 19:07 (UTC):
Wie alt können smaragteidechsen werden????

Kommentar von xcjjsrijwjin3igjd2utnwiduqu-siufjdj-, 02.02.2016 um 17:40 (UTC):
es hat mir sehr gehalfen bei meinem steckbrief

Kommentar von spongebozzgirl, 22.06.2014 um 19:20 (UTC):
lame, alta...

Kommentar von Hi, 19.02.2013 um 18:24 (UTC):
Is cool muss ein Referat davon halten ist aber einfach

Kommentar von sämi, 04.08.2011 um 09:45 (UTC):
vortrag gerettet

Kommentar von Laura, 16.03.2011 um 15:13 (UTC):
SEXY



Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht:

   
"
Heute waren schon 7 Besucher (28 Hits) hier!
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=