Tier Lexikon - Leguan
   
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Leguan (Bild: SWR)

Leguan


Familie Iguanidae

Leguane sind Reptilien und sehen wie kleine Drachen oder winzige Dinosaurier aus. Sie haben einen langen Schwanz und grobe Schuppen auf ihrer Haut.
Aussehen
Die Hinterbeine der Leguane sind kräftiger als ihre Vorderbeine. Bei Leguanmännchen sind häufig die so genannten Imponierorgane auffällig: dabei handelt es sich zum Beispiel um Kämme, Kopfhelme oder Kehlsäcke. Manche Leguane tragen sogar Stacheln auf dem Schwanz!

Die kleinsten Leguane werden nur zehn Zentimeter groß. Die Riesen unter den Leguanen erreichen dagegen eine Länge von zwei Metern. Manche der Tiere sind einfach nur grau, es gibt aber auch Leguane, die gelb, blau, pink oder orange sein können. Manche von ihnen sind außerdem noch gestreift oder gefleckt.
Heimat
Leguane kommen heute fast in ganz Amerika vor. Außerdem leben die Echsen auf den Galapagos-Inseln, den Westindischen Inseln, den Fidschi-Inseln, sowie auf Tonga und Madagaskar.
Lebensraum
Ursprünglich bewohnten Leguane den Boden. Auch jetzt leben die meisten von ihnen noch in Wüsten, Steppen und Gebirgen. Es gibt allerdings auch Leguane, die auf Bäumen oder im Meer zuhause sind.
Rassen und Arten
Kopf eines Leguans (Bild: SWR)
Mit rund 50 Gattungen und 700 verschiedenen Arten war die Familie der Leguane ziemlich groß und unübersichtlich. Deshalb ist sie im Jahr 1989 von Wissenschaftlern neu geordnet worden.

Heute gibt es acht Leguan-Gattungen: die Meerechsen, die Fidschi Leguane, die Galapagos Landleguane, die Schwarzen und Stachelschwanzleguane, die Nashornleguane, die Wüstenleguane, die Grünen Leguane und die Chuckwallas.
Lebenserwartung
Die verschiedenen Leguan-Arten haben unterschiedliche Lebenserwartungen. Der Grüne Leguan kann ein Alter von 20 Jahren erreichen; Wissenschaftler vermuten aber, dass andere Leguan-Arten 80 Jahre oder sogar noch älter werden können.
Alltag
Leguan beim Sonnen (Bild: SWR)
Wie der Alltag eines Leguans aussieht, hängt davon ab, zu welcher Gattung er gehört und wo er lebt.

Eines haben aber alle Leguan-Arten miteinander gemeinsam:
Sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst aufrecht erhalten. Und weil ihre Verdauung und andere Vorgänge im Körper nur bei der richtigen Temperatur problemlos ablaufen, müssen sich die Leguane den ganzen Tag über um eine ideale Körpertemperatur bemühen.
Schon morgens, gleich nach dem Aufwachen, geht der Leguan in die Sonne, um Wärme zu tanken. Aber zuviel Sonne tut ihm auch nicht gut. Wenn es ihm zu heiß wird, beginnt er zu hecheln und geht wieder in den Schatten. Da der Leguan ein ziemlich faules Tier ist, lässt er sich dabei viel Zeit.
Freunde und Feinde
Die Hauptfeinde der meisten Leguane sind Schlangen. Meistens leben die Reptilien jedoch weitgehend ungefährdet, weil sie häufig die größten Landwirbeltiere in ihrem Lebensraum sind. Da das Fleisch der Leguane essbar ist, werden sie in manchen Gegenden auch von Menschen gejagt. Größere Leguane können sich übrigens ziemlich gut wehren: Ein gezielter Schlag mit ihrem Schwanz kann sogar das Bein eines Hundes brechen.
Nachwuchs
Die meisten Leguan-Arten legen Eier, aus denen die jungen Tiere schlüpfen. Die Balzrituale unterscheiden sich bei den verschiedenen Arten. Ansonsten ist über die Fortpflanzung der meisten Leguane nur wenig bekannt.
Sprache
fauchender Leguan (Bild: SWR)
Leguane können als einzigen richtigen Laut ein Fauchen von sich geben; damit schüchtern sie andere Tiere ein.
Dafür gibt es ein paar Körpersignale, mit deren Hilfe sie sich untereinander verständigen.
So nicken sie beispielsweise manchmal mit dem Kopf. Das kann entweder ein Balzritual sein, oder einen eindringenden Leguan dazu auffordern, schleunigst das fremde Revier zu verlassen.
Außerdem verfügen Leguane über Drohgebärden, mit denen sie ihre Artgenossen einschüchtern. Die Männchen besitzen dazu so genannte Imponierorgane, die sie aufblasen können, um stärker und größer auszusehen.
Ernährung
Leguan mit Nahrung (Bild: SWR)
Junge Leguane fressen häufig Insekten und andere Kleintiere. Mit zunehmendem Alter stellen sie aber ihre Ernährung auf pflanzliche Nahrung um. Dann verspeisen sie hauptsächlich Blätter, Früchte und junge Pflanzen.

Die Leguan-Art, die im Meer lebt, nagt Algen von den Felsen.
Haltung
Leguan im Terrarium (Bild: SWR)
Einige Leguan-Arten, besonders Grüne Leguane, werden häufig in Terrarien gehalten. Sie müssen aber über viele Jahre hinweg gut gepflegt werden. Die Ansprüche der verschiedenen Arten unterscheiden sich stark voneinander.

Leguane sind schön und klug - aber sie sind keine geeigneten Spielgefährten.






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